Papegojan und Werft

 

Nach einigen SCHREIBER-Modellen hatte ich das Gefühl, mich an einem anspruchsvolleren Projekt zu versuchen. Die polnische Firma SHIPYARD mit ihrem 1:96-Modell des schwedischen Pinassschiffes PAPEGOJAN aus dem 17. Jahrhundert kam da genau richtig. Eine dazu passende Werft baute ich gleich mit; heute bin ich stolz auf mein erstes Diorama.

Ich war vor einiger Zeit selbst erstaunt, beim Festplattenaufräumen eine Worddatei mit diesem Baubericht zu finden; er stand früher mal in einem Forum, welches es schon eine ganze Weile nicht mehr gibt. 

Gebaut habe ich die Papegojan vom September 2012 bis zum Februar 2014; allerdings gab es in diesem Zeitraum eine mehrmonatige Baupause. Zwischendrin erwarb ich dann den dazu passenden Bausatz für die Werft, die ich dann sofort zusammensetzte.

 

Da dieses Modell mein erstes Shipyard-Projekt war und unmittelbar vor meiner Mercury, an der ich aktuell noch baue, fertiggestellt wurde, möchte ich hier gern zeigen, wie das schmucke Schiffchen entstand - und was dabei alles schief gegangen ist und warum.  Und ich hoffe, dass es anderen Modellbauern, die die Papegojan in Angriff nehmen wollen, an der einen oder Stelle hilft, die selben Fehler wie ich sie gemacht habe zu vermeiden.

Das Original

Die Papegojan - das ist schwedisch und heißt Papagei - wurde in Holland gebaut und später von den Schweden gekauft. Sie war 1627 an der Seeblockade Danzigs beteiligt und nahm dann als kleinstes schwedisches Schiff an der Oliva-Schlacht teil.
Originalmaße: Deckslänge: 26,25m; Breite: 6,53m; Tonnage: 90 Last; Gesamtlänge: 35m
Bewaffnet war sie mit 16 Geschützen (14 Dreipfünder und zwei Fünfpfünder) sowie zwei Steinschleudern.