Marstal ist eine kleine Stadt an der Südostspitze der dänischen Ostseeinsel Ærø. Schon zweimal haben wir dort mit der Hendrika Bartelds beim Frühjahrssegeln angelegt, einmal 2016 und dann 2023. 2016 war die Zeit knapp, wir sind in reichlich 30 Minuten dort durchgetobt und haben "Kamikaze-Tourismus" gemacht (knipsen und zu Hause angucken); 2023 hatten wir erfreulich viel Zeit und konnten alles in Ruhe genießen.
Dieses kleine, feine Museum ist ein wahrer Schatz und eine maritime Fundgrube, die ihresgleichen sucht. Es gibt allein über 300 Schiffsmodelle, dazu jede Menge traumhaft schöner Gemälde und Zeichnungen und ein Meer an Kuriositäten, die Seefahrer mit nach Hause gebracht haben. Dazu kommt dann noch ein interessanter Außenbereich.
Treten wir also ein in ein von außen klein wirkendes Museum, in dem man aber sehr schnell den Überblick verliert, auf welcher Etage und in welchem Gebäudeteil man ist - es geht ständig Treppen auf und ab.
Dioramen, Flaschenschiffe, weitere Modelle, sonstige Sammelstücke zur Seefahrt - die Vielfalt auf engstem Raum ist einfach nur unglaublich.
Der für mich schönste Raum ist dieser hier.
Und hier noch ein Tipp für alle, die ähnlich wie ich mit einem Schiff dort anlegen und sich das Museum anschauen wollen: Unbedingt erst ins Innere gehen - das Museum schließt 16:00 Uhr, aber das Außengelände ist immer offen und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit besucht werden. Auf mehreren Infotafeln erfährt man hier noch Interessantes über den Schiffsbau in früherer Zeit.
Fazit: Dieses maritime Kleinod sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Besucht: 2023